Kindliche Lebensfreude

Wir kommen mit einer natürlichen, kindlichen Lebensfreude auf die Welt. Je nach Elternhaus können wir uns diese mehr oder weniger lange erhalten. Jedoch lernen wir in unserer Gesellschaft irgendwann das Herz auszuschalten und den Kopf einzuschalten.

Nach Jahren kommt dann der Zeitpunkt, da hat man keine Freude mehr an dieser Situation. Der Kopf ist zwar der Chef geworden, aber wirklich glücklich ist man mit dieser Lösung nicht. Irgendetwas fehlt. Und man begibt sich auf die Suche nach dem Glück/der Liebe. Vielleicht findet man das kurze Glück in Auslandreisen, in der Arbeit, bei Freunden, im Sport, im Alkohol oder bei Zigaretten (Liste unendlich erweiterbar). Doch alles ist nach einer gewissen Zeit nicht mehr interessant und man sucht weiter. Sobald man zur Ruhe kommt, ist man jedoch mich sich und seinen Gedanken alleine und das Spiel beginnt wieder von vorne.

 

Bei mir hat es lange gedauert, bis ich erkannt habe, dass mir nichts im Aussen die gesuchte Freude und die Unbeschwertheit zurückgeben kann. Ich habe so vieles versucht und dabei auch vieles gelernt. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich meine Zufriedenheit/mein Lebensglück in meinem Inneren gut versteckt habe. Unter all den Schichten von Gedankenmustern, Verletzungen, negativen Erlebnissen und Erziehung hat mein Herz noch ganz leise geflackert.

Behutsam habe ich es in meine Hände genommen und langsam Schicht um Schicht von all den Ablagerungen befreit. Das hat lange Zeit gedauert. Doch heute habe ich ein glückliches und zufriedenes Herz, welches den Ton angibt und mich auf liebevollem Weg durchs Leben führt.

 

Möchtest Du auch mehr Lebensfreude spüren?

 

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